Kartoffelbrot - herzhaft, würzig und super lecker

Die Tage werden nun wieder kürzer und kälter.

Und genau für diese Jahreszeit eignet sich dieses leckere, saftige und herzhafte Kartoffelbrot  ideal.
Am besten noch lauwarm zu einem Glas neuem Wein -  Ja, ich würde sagen, so kann man den Feierabend oder das Wochenende genießen.





Zutaten: (3 kleine Brote)
  • 100 g Lauch
  • 500 g Kartoffeln (vorwiegend festkochend)
  • 600 g Mehl (Type 405)
  • ca. 220 g Wasser, lauwarm
  • 1 Würfel frische Hefe
  • 3 TL Salz, 2 TL Paprikapulver, eine Prise Pfeffer
  • Sesam/Kümmel/Haferflocken zum Bestreuen

Zubereitung:



  1. Die Kartoffeln schälen, grob würfeln und in genügend Salzwasser bissfest kochen. Hier eignen sich natürlich auch Kartoffeln vom Vortag.

    Kartoffeln zerstampfen. Ich habe das rasch in einem Mixer gemacht. Dabei habe ich nur so lange gemixt bis noch ein paar grobe Stücke vorhanden waren.

    Die Masse kann aber jedoch auch komplett glatt gemixt oder gestampft werden.

    Nun die Kartoffeln auskühlen lassen.
  2. In dieser Zeit den Lauch putzen und sehr fein schneiden - mit etwas Öl ca. 3 min. in einer Pfanne andünsten. Ebenfalls auskühlen lassen.
  3. Den Würfel Hefe mit etwas lauwarmen Wasser verrühren.
  4. Nun das Mehl, die abgekühlte Kartoffelmasse, den Lauch, Salz, Pfeffer, Paprikapulver, der angerührten Hefe und den restlichem Wasser zu einem geschmeidigen Teig verkneten.

    Je nach dem muss man etwas mehr Mehl oder Wasser hinzufügen.
  5. Den Teig ca. 30 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.
  6. Den Backofen auf 200 Grad  (Heißluft) vorheizen.                  
  7. Auf einer gut bemehlten Fläche den Teig gut durchkneten - bei dieser Menge hier, habe ich drei kleine Brote geformt und diese mit etwas Wasser bestrichen und anschließend mit Schwarzkümmel, Sesam und Haferflocken bestreut.
  8. Die Brote auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und ca. 50-60 Minuten (je  nach Backofen) goldbraun backen.


1 Kommentar:

Sven Kuno hat gesagt…

Das Brot ist eine Wucht! Ich habe die Mengen halbiert, weil ich ausprobieren wollte, ob es für den Brotbackautomaten geeignet ist (Faulheit siegt ^^) und es ist wunderbar gelungen. Ich hatte nur Dinkelmehl 1050 und Trockenhefe im Haus sowie mehlige Kartoffeln, das alles hat aber offenbar nicht geschadet. Als Futter für die Hefe gab ich noch einen guten TL Blütenhonig dazu, Wasser habe ich schluckweise zugegeben bis die Konsistenz perfekt war (170 ml sind es geworden). Zum Abendbrot wollte ich die ersten beiden Scheiben mit Frischkäse essen, aber nach dem ersten Bissen ins pure Brot waren beide Scheiben so schnell in mir verschwunden, daß zum Bestreichen nix mehr da war. :oD
Dieses Rezept löst nun wohl mein geliebtes Zucchini-Walnußbrot als neuer Favorit ab. Danke dafür!

LG, Sven